Mit Sicherheit ein rundes Gefühl: Karussell- /Drehtüren:

Information

Der fachsprachliche Begriff Karusselltür wird hauptsächlich von Herstellern sowie in Normen und Vorschriften genutzt. Umgangssprachlich hat sich der Begriff Drehtür durchgesetzt. Der Einbau einer Karusselltür spart Energie, besonders in großen Bauwerken wie Hochhäusern, da sie den Luftzug hemmt und somit einen Beitrag zur Reduzierung von Heiz- oder Kühlkosten leistet. Für kleinere Gebäude lohnt sich der Einbau einer Karusselltür jedoch nicht, weil sich der hohe Anschaffungspreis nicht amortisieren wird. Karusselltüren werden entweder manuell bedient oder sind mit einem dem Schritttempo angepassten Antrieb sowie einer Sicherheitsbremse ausgestattet. In Ländern mit Rechtsverkehr wie Deutschland drehen sich Karusselltüren grundsätzlich gegen den Uhrzeigersinn. Ein- und Ausgang liegen dann auf der rechten Seite. In Ländern mit Linksverkehr rotieren Karusselltüren grundsätzlich im Uhrzeigersinn, so dass Ein- und Ausgang auf der linken Seite liegen. Das Video in der Bildergalerie zeigt zwei nebeneinander eingebaute Karusselltüren im Rathaus von London. Eine dreht sich gegen den Uhrzeiger und kommt somit den Gewohnheiten der meisten Kontinentaleuropäer entgegen, während sich die andere im Uhrzeigersinn dreht und somit den Gewohnheiten der meisten Besucher aus Commonwealth-Staaten entgegenkommt.

Karusselltüren sind nicht barrierefrei im Sinne der DIN 18040 „Barrierefreies Bauen“. Vereinzelungsanlagen sind keine Drehtüren, auch wenn ihr Funktionsprinzip ähnlich ist.